...Immaculata würde die Letzte sein. Das hatte sich Schabeck geschworen. Vor seinem inneren Auge marschierten Horden broilerbrauner Frauen auf. Bataillone auf scharf getrimmter, zeigefreudiger Tussen mit Tatoos, gesträhnten Mähnen, Tanz-trainierten Taillen und aufgeblasenen Brüsten. Und alle, alle hatte er erst in sein Bett und dann in die Charts bebracht.

Ausgereizt. Es war an der Zeit für ein neues Modell. Unschuldiges Singer/Songwriter-Getue in brünett, vielleicht. Oder bodenständiger Blues in blond. Schabeck seufzte, griff zum Telefon und wählte eine Nummer in Bielefeld.

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